Genre: Dokudrama
Format: 16:9
Länge: 60 min

Die Handlung

„Vier Jahre ist es nun her, dass der Limes, die Außengrenze unserer Provinzen Obergermanien und Rätien, zu wanken begann“. So schreibt der römische Zenturio Marcus Aurelius Januarius im Jahr 235 n. Chr. in seinen Memoiren.
Mit seiner germanischstämmigen Frau Ursilla verbringt Januarius den Lebensherbst auf seinem Pensionssitz an der Limes-Linie, die sich heute durch das Schwabenland zieht.

Ein Jahr zuvor, als Januarius noch Kommandant eines obergermanisch-rätischen Grenzkastells ist, leidet die germanische Zivilbevölkerung bereits unvorstellbar unter marodierenden Räuberhorden. Schmuggel und Korruption machen die Handels- und Schutzabkommen zwischen Rom und der Provinz zunichte. Der Grund für die verheerenden Zustände und die brüchige Grenze: Kaiser Marcus Julius Severus Alexander hat zu viele Truppen vom Limes abgezogen, um einen schwachen Feldzug gegen die Perser zu führen.

In die gereizte Stimmung rund um das Kastell im heutigen Schwäbisch Gmünd dringt jedoch die Nachricht vor, der Kaiser persönlich wolle nach Obergermanien kommen und mit angeheuerten Hilfseinheiten die militärische Präsenz sichern. Ein persönlicher Vertrauter des Kaisers, ein Hüne namens Maximinus „Thrax“, soll die Aushebung der Truppen leiten.Hinter dem beeinflussbaren Kaiser steht jedoch dessen herrische und kluge Mutter Mamaea. Sie versteht sich auf die Diplomatie und will den Frieden an der Reichsgrenze durch geschickteren Einsatz von Geld und Verwaltung sichern statt mit blinden Gewaltvorstößen.

Während der harte germanische Winter die Gemüter der Soldaten erhitzt und Mamaea und Alexander sich um Gespräche mit den germanischen Häuptlingen bemühen, verfolgen Thrax und seine Verbündeten ihre eigenen Pläne…